Käse Kunst von Degust in Südtirol

21/11/2010

An die 150 veredelte Käse in einem ehemaligen Offiziersbunker

Degust, Eisackstr.22, Vahrn, T +39/0472/849873

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Bronzino im Palazzo Strozzi

21/11/2010

Vasari in den Viten über Bronzino, Wagenbach Verlag

Ausstellung im Palazzo Strozzi bis 23.1.11

Besprechung von H. Lauterberg in der „Zeit“

Dirk Schümer in der FAZ


Südtirol: Villa Berghofer

11/09/2010

Siebeck empfiehlt in der ZEIT die Villa Berghofer . Redagno di Sopra 54, Radein, T +39 471 887 150


“ Dal Pescatore “ in Canneto sull´Oglio

16/05/2010

Zwischen Mantua und Cremona liegt das Lokal, von dem Jürgen Dollase in der FAZ schwärmt


Rom Umgebung

27/11/2008

33 km südl von Rom:Traum Agroturismo:

IL GIARDINO DI GIUPI

www.ilgiardinodigiupi.it

 


Basilicata Reiseroute

27/11/2008

1.Tag (So, 12.10.): Die unbekannte Umgebung von Neapel

 

Neapel – Camaldoli/Aussicht von Gartenterasse des 1582 gegründeten Klosters der Kamaldulenser –Vulcano Solfatara/Phlegräische Felder (Vulkanschwefelfelder) – Cuma/Parco  Archeologico (eine der ältesten griech. Kolonien, archäolog.Park mit Orakelgrotte der Sibylle) – Mittagessen in Pozzuoli („Grottino a ´mmare“: Via dell´ Emporio 35/37. Tel.081/5262480 – über Maddaloni (Ponti della Valle) nach Caserta: Besichtigung von Caserta/La Reggia (von Karl von Bourbon errichtetes barockes Prunkschloß) – Weiterfahrt  nach Avellino (ca. 50 km)/Abendessen (Restaurant „Malaga“: Via Francesco Tedesco 347;Tel. 0825/62 60 45) und Übernachtung.

 

2.Tag (Mo, 13.10):Die Zeit der Staufer Teil I

 

Variante 1: Von Avellino auf Autobahn (ca.50 km) und S 655/S17 (ca.60 km) nach Lucera ( Besichtigung des Kastells / inneren Palastes von Karl I. von Anjou bzw. Friedrich II; Mittagessen) – Fahrt (ca.70 km) nach Canosa di Puglia (siehe unten)

Variante 2: (Autobahn A 16 ) Fahrt von Avellino (ca. 100 km) nach Melfi (überragt von einem mächtigen Kastell, liegt es auf einem Vulkanhügel;)- Besichtigung der Fiat-Fabrik – Mittagessen im „Hora Sesta“ (Via Bagno 59) –  über Rapolla auf der S 93 nach Canosa di Puglia (ca. 55 km;ältester Bischofssitz Apuliens): Besichtigung der Bischofskirche San Sabino – weiter auf der S 93 (20 km) nach Barletta (Abendessen im Restaurant Brigantino: Via Litoranea di Levante / Übernachtung im Hotel Artu : Piazza Roma).

 

3.Tag (Di, 14.10.):Die Zeit der Staufer Teil II

 

Barletta: Besichtigung des Stauferkastells( Büste Kaiser Friedrichs II ) – auf der S 170 d.A zum Castel del Monte (ca. 30 km; Besichtigung) – auf der S 170/S 97 nach Gravina di Puglia (54 km;Mittagessen in „La Grotta“: Corso di Vittorio,22/Tel.080/85 17 76):Besichtigung; – auf der S 96 nach Altamura (12 km;Besichtigung) – auf der S

99 nach Matera (17km):UNESCO-Weltkulturerbe:Besichtigung der Sassi und Grottenkirchen ?. Abendessen in der „Trattoria lucana“: Via Lucana 18, Tel.0835/336117. Übernachtung im Albergo Italia.

 

4.Tag (Mi, 15.10.) : Durch die wilde Basilikata zu den lukanischen Dolomiten

 

Matera: Besichtigung der Sassi und der Grottenkirchen – Fahrt (ca. 110 km) auf der S 7 (Via Appia) durch pittoreske Dörfer wie Miglionico (Besichtigung), Grottole (Besichtigung),  Tricarico (Besichtigung), Castelmezzano, Pietrapertosa: Besichtigung. Abendessen und Übernachtung im Hotel „Il Frantoio“: Via Tarraca 15, Tel. 0971/983190.

 

5.  Tag (Do, 16.10.) : Antike und Schönheit

 

Weiterfahrt  auf S 407 über Potenza (ca. 35 km), A 3 Battipaglia (ca. 85 km), S 18 nach Paestum (19 km). Essen auf der Fahrt. Besichtigung von Paestum, einer der großartigsten archäologischen Stätten Italiens. Weiterfahrt nach Amalfi über Salerno auf der Küstenstraße (ca. 75 km). Übernachtung in Amalfi im historischen Hotel Luna, das in einem vom Hl.Franziskus 1222 gegründeten Kloster untergebracht ist. Abendessen im „Da Gemma“: Via Fra`Gerardo Sasso 9, Tel. 089/87 13 45.

 

 

6.Tag (Fr, 17.10.) :Amalfitana – die göttliche Küste

 

Fakultativ: Ausflug Grotta dello Smeralda. Positano. Villa Rufolo (der Terassengarten gab Richard Wagner die Idee zu Klingsors Zaubergarten) und Villa Cimbrone (Jugendstil-Villa in einem üppigen Park) im Bergdörfchen Ravello, bieten aufgrund ihrer Hochlage eine traumhafte Aussicht auf die costa divina. Abendessen in Amalfi.Übernachtung im Hotel Luna.

 

7.  Tag (Sa, 18.10.): Pompej und der Vesuv

 

Vormittag zur freien Verfügung. Nachmittags Besichtigung von Pompej und Fahrt auf den Vesuv. Abendessen in Amalfi.Übernachtung im Hotel Luna.

 

8.  Tag (So, 19.10.): Abschied mit  einer Zeitreise nach Herkulaneum

 

Später Vormittag: Besichtigung von Ercolano. Fahrt zum Flughafen. Abflug.

 

 

 

 

 

 

 


Entdeckungen im Wilden Westen der Alpen

27/11/2008

Entdeckungen im Wilden Westen der Alpen

Die Alpen – wer kennt sie nicht? Kennen wir sie wirklich? Vor Jahren berichtete die Zeitschrift „Berge“ über einsame Gebiete im italienisch-französischen Teil der Alpen. Wörtlich hieß es da: „Dort wo der Mensch eine jahrtausende alte Kulturlandschaft aufgegeben hat, erobert die Wildnis heute ihren Platz zurück. Nicht nur die Vegetation, auch die Tierwelt verwildert. Zuerst sind die Wildschweine wieder gekommen, verwildernde Haushunde schließen sich zu Rudeln zusammen und der Wolf ist vom Apennin her eingewandert. Wann kommt der Bär zurück?“

Paradox: Die wilden Alpen sind die am längsten von Menschen besiedelten und bewirtschafteten Gebiete des Gebirges. Die Almwirtschaft reicht in dieser Gegend wahrscheinlich bis 5000 vor Christi zurück. Hier wohnen weniger Menschen pro Quadratkilometer als in Alaska, ganze Seiten- und kleinere Alpentäler sind gänzlich verlassen. In vielen Dörfern und Weilern leben nur mehr eine Handvoll Menschen.

Machen wir uns also auf in die wilden Westalpen. In ein Land der Gegensätze. Vom Olivenbaum bis zur Alpenrose. Einsamkeit und feine Küche. 3000er und Meernähe.

Im Land der Troubadoure: Piemont, Mairatal

Beginnen wir mit dem Essen. Das Valle Maira gehört zur gleichen Provinz wie die Langhe, wo Barolo- und Barbaresco-Weine, weiße Trüffel und hauchdünne Teigwaren herkommen. Diese Nähe macht sich wohltuend bemerkbar, aber nicht in den Preisen. Probieren Sie doch den Dolcetto, einen Tischwein oder einen Barbera oder den Arneis, einen Weißwein. Die Weine passen bestens zum fünfgängigen Abend-Menü, das Maria Schneider im Centro Culturale Borgata in San Martino inferiore, serviert. Der Weiler liegt in 1.400 m Höhe. Das Centro wurde vom Monatafoner Andrea Schneider und seiner Frau Maria 1990 eröffnet und ist zum Paradebeispiel eines sanften Tourismus geworden. Maria sagt: „ Wir wollen eine Begegnungsstätte sein zwischen der städtischen und der Bergbauernkultur“. Übernachten kann man in den Steinzimmern, alle unterschiedlich in Form und Größe und Komfort. Ich liebe den Blick von Maria Schneiders Alpengarten auf die dicht bewaldeten Berge. Schmetterlinge umfächeln den Ruhenden. In der Nacht grollender Donner. Das Centro ist „posto tappa“ des Okzitanischen Rundweges“, eines  Wanderweges in zwölf Etappen. Der sanfte Wandertourismus bringt etwas Geld in dieses Tal, das eines der ärmsten Italiens ist – und war. Das Tal war so arm, dass die Menschen ihr Haar verkauften. Bis zum 2.Weltkrieg war es das Zentrum der Perückenmacher Europas. Apropos okzitanisch. Das Mairatal gehört zu diesem Kulturraum, der von Südfrankreich bis ins Piemont reicht. Okzitanisch war die Sprache der mittelalterlichen Troubadoure, Dante wollte seine „Göttliche Komödie“ ursprünglich in dieser Sprache schreiben.

30 000 Felsbilder aus der Bronzezeit im Tal der Wunder:
Frankreich, Parc de Mercantour

2872 Meter hoch ist der Mont Bégo. Rund um den Berg, dessen Name sowohl „Heiliger Berg“ als auch „Wohnort des Stiergottes“ bedeutet, findet sich eines der ausgedehntesten Felsbild-Areale der Erde. Die 30.000 Felszeichnungen sind in große Schiefer- und Sandsteinplatten geritzt. Die Menschen der Bronzezeit betrachteten den Berg als Schutzgott, der ihnen Wasser schickte und gleichzeitig fürchteten sie ihn, aufgrund der zahlreichen, teilweise sehr starken Gewitter. Gehörnte Tiergestalten, Waffen und Werkzeuge, Menschengestalten und geometrische Figuren sind die Themen der Felszeichnungen. Die meisten Gravuren liegen im „Tal der Wunder“ – ein grandioses Freilichtmuseum inmitten einer Hochgebirgslandschaft. Die oft schlecht erkennbaren oder schwer zugänglichen Felszeichnungen erkundet man am Besten mit einem Fremdenführer aus der Ortschaft Tende. In diesem Ort mit Häusern aus grünem und violettem Schiefer ist auch das Musée des Merveilles untergebracht. Das Museum hat zahlreiche Abgüsse ganzer Felsplatten und gilt als Europas bestes Felsbild-Museum.

Im höchsten Dorf Europas
 Frankreich, Queiras

An der italienischen Grenze liegt das abgeschiedene Queyras. Das Queyras hat ein außergewöhnliches Klima: Fast das ganze Jahr über ist der Himmel strahlend blau, Regen sind eine Seltenheit, es gibt kaum Nebel und aufgrund der Hochgebirgslage wird es nie drückend heiß. Die zahlreichen Sonnenuhren belegen, dass die Sonne rund 300 Tage im Jahr scheint. Holzbrunnen, Passionskreuze und Glockentürme aus Lärchenholz finden sich in großer Zahl. 2040 Meter hoch gelegen, ist St. Véran der höchste Ort Europas. Die aus Holz und Stein gebauten Berghöfe ziehen sich über eine Länge von 1 Kilometer einer Hochalm entlang. Jedes der sechs Viertel von St. Véran besitzt einen eigenen Holzbrunnen, ein Passionskreuz und einen Dorfbackofen. Auf der Sonnenuhr an der Ortskirche wird vom „höchsten Dorf, in dem Gottes Brot gegessen wird“, geschrieben. St. Véran eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt von Wanderungen.

 

Anreise:

Piemont:/Mariatal Mit dem Auto über Turin nach Cuneo. Alle drei genannten Gebiete: Mit dem Flieger nach Nizza. Von Nizza sind sowohl Piemont als auch die französischen Alpengebiete sehr gut zu erreichen.

Buch-Tipps:

Unentbehrlich für den Alpenfahrer ist der große „Denzel“. Offiziell heißt er:  Der große Alpen Strassenführer, 22. Ausgabe, Denzel Verlag, Innsbruck 2005. Für Motorradfahrer gibt es die handliche Ausgabe „Motorradtouren – Die Westalpen. 46 Rundfahrten “.

Alles, was Sie schon immer über die Alpen wissen wollten & noch einiges mehr: Werner Bätzing, Die Alpen. Geschichte und Zukunft einer europäischen Kulturlandschaft, C.H. Beck 2003

Im italienischen Valle Maira lässt sich von April bis Oktober wandern. Ursula Bauer/Jürg Frischknecht haben mit „Antipasti und alte Wege“, Rotpunktverlag, Zürich 2004, den ultimativen kulturhistorischen Wanderführer geschrieben.

Kompetent und detailreich sind die „Grünen Michelin Reiseführer“. Unser Gebiet behandeln die  „Französische Alpen“ und „ Cote d´Azur, Französische Riviera“.